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Rast- und Ruhetage...

geschrieben von Markus

...im Basislager!

Aufstieg durch den Khumbu Eisbruch

Basenfußbad von Jentschura zur Regeneration

Blick aus dem McKinley Domezelt in Richtung Everest Gipfel

Gopi, unser Verbindungsmann im Basislager, mit dem Funkgerät der Firma Hörmann KMT

Letzte Sonnenstrahlen im Basislager

"Veggie-Burger" auf 5.300 Meter

Nachdem wir nun am Montag wieder ins Basislager abgestiegen sind, haben wir versucht uns von den Anstrengungen der ersten Akklimatisationsrunde zu erholen. Die Tage am Berg bzw. in den Hochlagern ohne jeglichen Support haben doch einige Spuren hinterlassen. Insbesondere leidet in den Hochlagern sicher auch die Ernährung unter dem Umstand, dass wir primär versucht haben vorrrangig die Lagerausstattung (Zelte, Schlafsäcke, Unterlagsmatten,Kocher, Gas, etc.) aus dem Basislager hoch zu schaffen. Da blieb nicht viel an Platz bzw. Gewicht über für besondere Schmackerl und wir haben uns beide auf wirklich das wesentlichste bei der Nahrung beschränkt, mehr als ein paar Riegel, etwas RUMPOLD Speck und Schüttelbrot und einige Packungen Suppe waren da erstmals nicht drin. Aber auch sonst "schlaucht" das große Gewicht der Rucksäcke, aber insbesondere auch die erstmalig erreichte Schlafhöhe von 6500 Meter im Lager 2 die Körper.

Wir sind nun froh uns hier in unserem – mittlerweile gut und komfortabel eingerichteten – Basislager von unserer Begleitmannschaft verwöhnen zu lassen. Gutes und vor allem reichliches Essen, eine Dusche, Regeneration mit Jentschura Basenfußbad usw. Wir genießen es hier wirklich!

Eine wirkliche Überraschung ist unserem Koch gestern Abend gelungen! Es gab gebratenes Huhn! An und für sich nichts Besonderes, doch hier im Basislager (im hintersten Solukhumbu) eine absolute Rarität, muß man doch wissen, dass hier keine Hühner herumlaufen, und auch aus religiösen Gründen keine Tiere geschlachtet werden dürfen!

Wie war es dann unserem Koch möglich so etwas auf den Teller zu zaubern? Der Kommentar von Gopi, unserem Begleiter und Kontaktmann war nur: "everything is possible in nepal..." Später erfuhren wir sozusagen als Gute-Nacht-Geschichte die wahre Story dahinter. Einer der unzähligen "Rettungsflüge" wurde für den Antransport der frisch geschlachteten Hühner aus Kathmandu herangezogen. Man muß dazu aber wissen, dass dies mit Rettungsflügen unseres Standards nicht zu vergleichen ist, vielmehr ist es oft ein Taxiflug zurück nach Kathmandu. Genau so einer wurde kurzerhand als letzter Flug für unser Abendessen herangezogen. Gopi ließ einen seiner Mitarbeiter die Hühner in Kathmandu in einer Metzgerei abholen, zum Flugplatz bringen und dann ging die Reise in Basislager auch schon los: everything is possible in nepal...

Sollte das Wetter gut sein, wollen wir morgen abermals aufbrechen, wieder durch den Khumbu Eisfall, jedoch vorbei an Lager 1 direkt ins Lager 2 (das wäre das Ziel). Nach einer Nacht dort wollen wir das erste mal ins Lager 3, welches in der Lothseflanke auf rund 7200 Meter angesiedelt ist: unser drittes Hochlager einrichten. Durch das eher beschränkte Platzangebot dort wird es wahrscheinlich nicht ganz einfach sein auch unser Zelt dort zu platzieren...

Uns beiden geht es gut, heute haben wir schon die Rucksäcke zusammengepackt, genießen nun die komfortablen Stunden hier und freuen uns schon auf die nächste Akklimatisationsrunde...

mit lieben Grüssen aus dem Basislager

Markus


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